Ein großes Fest der Leichtathletik waren die Oberbayerischen Meisterschaften der Altersklasse U16-Aktive in Erding. An zwei Tagen konnten sich die Athleten hier im regionalen Vergleich messen. Einige Topathleten nutzten die Startmöglichkeit zwei Wochen vor der DM in Bochum. Für die LG Sempt sprangen einige Medaillen und Topleistungen heraus.
Bei den Männern ging über 100 Meter der U-20-Athlet Maximilian Ertl an den Start. Mit der Zeit von 11,31 Sekunden qualifizierte er sich für das B-Finale, in dem er die Zeit in 11,37 Sekunden bestätigte. Ruben Mayer ging über die Hürden an den Start und war nach 110 Metern mit der Zeit von 17,94 Sekunden nicht wirklich zufrieden. Auch im Stab waren für Ruben an diesem Tag nur 3,80 Meter drin, während Maxi mit 4,20 Meter als 4. das Podium verpasste. Ein Erfolgserlebnis dann für Ruben im Diskuswurf, er warf die Scheibe auf die neue PB von 36,53 Metern.
Bei den Frauen ging Leonie Schmid eine Altersklasse höher an den Start. die Wettkämpfe stellten nach dem Abitur ihren Saisoneinstieg dar. Dabie erzielte sie solide Ergebnisse im Weitsprung (5,20 Meter) und im Hürdenspring (15,77 sec), mit dem Speer gelang ihr dann sogar eine PB von 35,99 Metern was mit der Bronzemedaille belohnt wurde. In der weiblichen U20 holte Ruth Schitenhelm mit übersprungenen 1,48 Meter im Hochsprung die nächste Bronzemedaille.
In der männlichen U18 waren diverse Athleten am Start. Mit der Kugel verpasste Robert Müller mit 12,27 Metern als 4. das Podest nur knapp. Stark präsentierte sich Felix Frank mit dem Speer. Er holte sich mit der PB von 49,59 Metern die Silbermedaille. Mit dem Diskus ging es für die Jungs auf Weiten von 34,13 bzw. 33,59 Meter. In der weiblichen U18 war bei den hohen Temperaturen die 1500-Meter-Strecke sehr anspruchsvoll, Maya Mittnacht hielt das aber nicht davon ab ihre bisherige PB auf 4:54,72 min zu steigern und sich damit die Silbermedaille zu sichern. Julia Gützlaff war von einem Infekt geschwächt und konnte in dem Kampf um die Medaillen nicht eingreifen. Über 200 Meter benötigten Elena Dax und Clara Obermeier 27,81 bzw. 28,57 sec, was nicht zu einem Platz ganz vorne reichte. Clara konnte sich dann im Weitsprung über eine PB von 4,82 Meter freuen, was zum 5.Rang führte.
In der M15 zeigte sich Armin Weiß von seiner besten Seite. Über 100 Meter qualifizierte er sich in 12,00 Sekunden fürs Finale, in dem er sich auf die neue PB von 11,89 Sekunden steigerte und Silber einheimste.Das selbe Spiel im Weitsprung PB mit 5,67 Meter und Silbermedaille. Im Kugelstoß dann wieder eine PB mit 10,92 Meter, was mit der Goldmedaille belohnt wurde.Seine 4 Medaille holte im 300_Meterlauf, 38,73 Sekunden bedeuteten am Ende Rang 3. In der M14 standen nicht so sehr die Medaillen im Vordergrund sondern die Verbesserung der persönlichen Bestleistungen. Dies gelang den Jungs in einigen Wettbewerben. Philip Lanzinger steigerte sich über 800 Meter auf 2:59,45 min. Auch im Speerwurf konnte er sich nach 21,69 Metern ebenso über eine neue PB freuen, wie Theo Brähler der den Speer auf 29,69 Meter schleuderte. Theodor Bischof konnte sogar 30,81 Meter erzielen. Theo steigerte sich auch im Hochsprung auf eine neue PB von 1,45 Meter. Dies gelang dann auch Theodor im Diskuswurf mi 17,79 Meter während Theo hier 20,93 Meter ablieferte.
In der M15 kam Elena Dax über 100 Meter nicht über den Vorlauf hinaus (13,67 Sekunden). In der M14 folgten dann die Festspiele der Bella Mann. 3 Starts – 3 Siege. Über 100 Meter nach 12,73 sec im Vorlauf dann im Finale die neue PB von 12,70 Sekunden. Auch über 80m Hürden gelang der Sieg mit neuer PB von 11,73 sec, ein Kunststück das ihr auch im Weitsprung mit 5,60 Metern gelang. Über 800 Meter war Luisa Suhre am Start und käpfte sich engagiert zu ihrer Zeit von 2:42,82 min. Als U14-Athletin war Victoria Humbert mit schönen Ergebnissen am Start. Die Hürden absolvierte sie in der PB von 13,29 sec und steigerte sich im Weitsprung auf 4,87 Meter. Im Speerwurf reichte die neue PB von 35,18 Metern dann sogar zur Silbermedaille. Cecilia Felski ging bei den Wurfdisziplinen ebenfalls an den Start und konnte sich mit 6,45 Metern mit der Kugel und 12,39 Meter mit dem Diskus jeweils in den TopTen qualifizieren.Charlotte Hubensteiner und Vibiana Schreiber kammen mit dem Speer nicht über Weiten von 15 Metern hinaus und konnten sich nicht im Vorderfeld platzieren.
