Ein beliebter Termin im Hallenwettkampfkalender, gerade für die jüngeren Jahrgänge, ist das Munich Indoor in der Lindehalle. Gerade in der U14 machen hier viele ihre ersten Schritte auf dem Wettkampfparkett. So war es auch indiesem Jahr als einige Semptler ihre Premiere im lila Trikot gaben.

Im Dreikampf der M13 ging Emil Englbrecht an den Start. Am Ende konnte er sich in dem großen Teilnehmerfeld im Mittelfeld einsortieren. Ähnlich erging es Alexander Sölch und Matthias Hansen in der M12. Auch sie mussten nach soliden Leistungen der Konkurrenz den Vortritt lassen. In der W12 überzeugte Lotte Stocker mit einem schönen 7.Rang im Dreikampf. Der Weg zu den Top3 war dabei gar nicht mehr so weit. Direkt hinter ihr reihte sich Emma Crespo Repeeto ein. Valentina Humbert zahlte noch ein bisschen Lehrgeld und kam im Mittelfeld des großen Teilnehmerfeldes ein. In der ambitionierteren W13 waren mit Hannah Lakatos, Nina Czerwonka, Magdalena Wildmann und Victoria Mattersteig gleich 4 junge Damen am  Start, die sich im Feld der 41 Teilnehmerinnen wacker schlugen. Hannah und Nina schafften dabei sogar den Sprung unter die besten 20. Alle konnten zeigen, das die Basis für eine erfolgreiche Freiluftsaison gelegt wurde, man darf gespannt sein, was uns dann ab Mai im Freien erwartet.

In der männlichen U20 nutzte Maxi Ertl nochmals die Chance für einen Formcheck vor der anstehenden Mehrkampf-DM. Er gewann dabei den 60-Meter-Hürdensprint in soliden 8,61 sec. und konnte im Hochsprung seine PB auf 1,75 Meter steigern. In der weiblichen U20 konnte sich Ruth Schittenhelm freuen. Mit übersprungenen 1,50 Metern konnte sie die Hochsprungkonkurrenz gewinnen. Leonie Schmid ging im Weitsprung an den Start und steigerte ihre PB auf 5,58 Meter. Ruth und Marlene Schindlbeck nahmen dann die Kugel in die Hande. mit den Weiten von 8,04 bzw. 7,45 Metern waren sie dann aber nur bedingt zufrieden.

In der weiblichen U18 versuchte Karlotta Hey in neue PB-Bereiche vorzustossen. Dies gelang an diesem Tage noch nicht. Nach übersprungenen 1,45 Metern war diesmal Schluss. In der M15 konnte sich Armin Weiß in 7,90 sec im Sprint für das Finale qualifizieren in dem er sich auf gute 7,83 sec steigern konnte. Auch der Hochsprung verlief ansprechend, er überwand die Höhe von 1,60 Meter im ersten Versuch und befand sich damit in Nähe seiner PB. Dafür klappte es mit der Kugel nicht ganz so gut. mit dem einzigen gültigen Versuch kam er letztlich auf 9,63 Meter.

Bei den jungen Damen der W15 lief Elena Dax im Flachsprint gute 8,84 sec. Rebekka Wildmann steigerte ihre PB auf 8,95 sec. Im Hürdensprint war dann Miriam Ertl in 9,61 sec die Schnellste Semptlerin, große Freude dafür bei Rebekka die in 9,99 sec das erste Mal unter 10 Sekunden blieb. Im Hochsprung konnte Miriam dann mit 1,50 Metern eine neue PB bejubeln, während Rebekka nach 1,40 Metern ausschied. Elena Dax versuchte sich dann noch im Weitsprung und erreichte im Vorkampf gute 4,29 Meter. Dies reichte in dem großen Feld allerdings nicht für den Endkampf.  Ein richtiges Pfund ließ Miriam dann noch im Kugelstoßen los, sie gewann den Wettkampf mit der neuen PB von 12,57 Metern.

In der W14 war die Freude von Bella Mann nach dem Hürdensprint groß. Mit der Zeit von 9,06 sec steigerte sie ihre PB beträchtlich und stiess in neue Leistungsbereiche vor. . Victoria Humbert startete eine Altersklasse höher und konnte im Hochsprung mit 1,35 Metern noch nicht ganz mithalten. Ganz anders im Weitsprung (den Bella mit 5,07 Metern gewann), hier stiess Rebekka bis in den Eindkampf vor und konnte sich über ein schönes Ergebnis von 4,42 Metern freuen. Auch die Kugel liess Rebekka noch fliegen. Leider landete diese nach 7,62 Metern etwas zu früh.