Die bayerischen Titelkämpfe in den Mehrkämpfen der Athleten bis Altersklasse U18 und die bayerischen Blockmeisterschaften fanden am vergangenen Wochenende in Pfaffenhofen. Bei teil sehr starken  Winden war es für die 6  startenden Semptler mitunter schwer in den technischen Disziplinen die richtige Balance zu finden. Den Bedingungen  getrotzt haben dabei vor allem  die  jungen Damen der U16  die als Mannschaft und im Einzel zwei Goldmedaillen für die  LG Sempt holen konnten.

Beginnen wollen wir  aber mit den Zehnkämpfern der U18. Felix Frank und Robert Müller erlebten 2 Tage  mit  vielen Höhen in Form  von persönlichen Bestleistungen aber leider auch mit nicht so ansprechenden Leistungen. So war es am Ende keine Überraschung das  in der Gesamtabrechnung mit 4.879  Punkten für Robert (und damit PB) und 4.723 Punkten für Felix (auch für ihn PB) am Ende die Ränge 8 und 11  standen. Besonders gut lief es dabei im Stabhochsprung und in den Langwurfdisziplinen, während  es im Sprint und Sprung mitunter noch etwas hakte.

Im  Block Wurf der M15 war Armin Weiß am Start, auch er  konnte sich über einen neue PB in der Blockwertung (2.624 Punkte) und in der ein oder anderen Einzeldisziplin freuen. Am Ende verpasste er das Podest als Vierter nur denkbar  knapp.

Völlig anders  das  Bild bei den Siebenkämpferinnen der U16. War im  Vorfeld aufgrund des Ausfalls von Miriam Ertl noch befürchtet worden, das es mit  der Medaille in der Mannschaftswertung knapp werden könnte, bewiesen die drei  Semptlerinnen Bella Mann, Victoria Humbert  und Rebekka Wildmann einen großen Kampfeswillen.  Angeführt von der  überragenden Bella Mann setzte sich das Team  am Ende knapp gegen die Konkurrentinnen durch und holten sich mit  starken 10.289 Punkten die Goldmedaille ab. Alle drei riefen durchgehend Leistungen im Bestleistungsbereich ab und wurden auch mit starken  Einzelergebnissen belohnt. Bella Mann  liess dabei keinen Zweifel  daran, das der Weg zur Goldmedaille in der W14  nur über sie laufen kann. Mit starken Sprintleistungen setzte sie sich vom ersten Wettkampf  an an der Spitze des Tableaus fest und zeigte sich auch in den Wurfdisziplinen deutlich verbessert. Sehr groß war der Jubel dann  in der 6.Disziplin. Im Weitsprung setzte  sie einen Sprung über  5,59 Meter in die Grube, PB und die Beseitigung letzter Zweifel  an dem Titelgewinn. Am Ende hatte sie 3.708 Punkte gesammelt,  was zwar nicht zum Vereinsrekord reichte  (der steht  bei 3.781 Punkte und ist gleichzeitig Bayerischer Rekord) aber zum derzeitigen 2.Rang in der deutschen  Bestenliste. In ihrem Sog steigerte sich Victoria Humbert auf starke 3.387 Punkte und belegte in  der W14 den sehr guten 5. Rang. Rebekka Wildmann ist schon in  der W15 zu Hause und trug 3.194 Puntke zum Mannschaftsergebnis  bei.